Pilates im Alstertal Hamburg | Strukturelle Narbenintegration

Grundlage der Narbenbehandlung sind die Techniken von Alistair McLoughlin (McLoughlin scare tissue release) und Sharon Wheeler. Die Entwicklung der MSTR-Technik® fußt auf umfassendem Wissen, dass durch Studien belegt ist.
Das Erkennen und Spüren von Veränderungen im Gewebe, unabhängig von medizinischen oder anatomischen Rahmenbedingungen, bildet den Kern dieses Verfahrens.

Wie läuft die Narbenintegration ab?

Die schmerzfreie Behandlung beginnt zunächst oberflächlich von entfernt zu näher. Langsam gelingt es in den tieferen Schichten des Gewebes zu arbeiten und so die Narbe mit ihren auch in der Tiefe verklebten Strukturen wieder in das Faszien-Netz zu integrieren (Bild Eisberg: Nur die Spitze ist sichtbar). Dieser Ansatz ermöglicht eine umfassende Veränderung im Gewebe. Jede Narbe ist grundverschieden und hat ihre eigene Geschichte. Daher kann mit dieser Form der Behandlung gezielt auf spezifische Bedürfnisse des Narbengewebes eingegangen werden. 

Was ist unter der Narbe?

Die Narbe ist das was wir sehen. Die Verletzung der Muskeln und Faszien ist wie bei einem Eisberg in der Tiefe viel größer. Während der Heilung repariert das Gewebe nicht in den ursprünglichen Zustand zurück. Eher kreuz und quer. Man spricht hier auch von Crosslinks (Verklebungen, Verfilzungen). Stellt man sich nun eine Straßenkarte vor und es gibt Baustellen und Verengungen, sucht der Verkehr andere Wege. Dies führt zu Bewegungseinschränkungen und dies nicht nur in der Nähe der Narbe sondern im gesamten Verlauf der faszialen Zugbahnen in denen das Narbengewebe liegt. Mit der absolut schmerzfreien Behandlung wird das Gewebe, insbesondere in den tieferen und weiteren Schichten, wieder zusammengeführt und der Fluss im Gewebe wiederhergestellt.
Durch z.B. Prellungen oder Umknicken entsteht im Heilungsprozess ebenfalls Narbengewebe, dass mit dieser Technik erfolgreich behandelt werden kann.

 

Spezifische optische und sensomotorische Effekte

Die speziell an das Narbengewebe angepassten Techniken erzielen einen entspannenden Effekt auf die Narbe. Die Beschaffenheit des Gewebes kann dabei schnell und mühelos verändert werden. Einziehungen, Knoten, Wülste, Verhärtungen, Adhäsionen (Verwachsungen), Beulen, Dellen und Stränge im Zusammenhang mit dem Narbengewebe werden in das dreidimensionale Faszien-Netz integriert. Sensibilitätsstörungen und Missempfindungen sowie die Beweglichkeit werden verbessert.
 

Traumabewältigung durch Strukturelle Integration

Nicht selten geht die strukturelle Integration des Narbengewebes mit einer bewussten Bewältigung des Traumas einher. Die Behandlung eröffnet Möglichkeiten zur Verarbeitung von Traumen, die mit der Narbe in Verbindung stehen. Das Alter, die Art und die Herkunft der Narbe spielt dabei keine Rolle. Ob die Narbe nun "frisch" ist oder Jahrzehnte alt, ist dabei völlig unerheblich!
 

Individuelle Unterstützung für optimale Ergebnisse

Mit Hinblick auf die strukturelle Integration und die Eröffnung neuer Bewegungsmöglichkeiten, wird eine individuelle Unterstützung empfohlen. Dies kann mit Pilates Training, MEDICAL-STRETCHING® und jeglicher Form des bodyworking unterstützt werden.

 

Beispiele aus meiner Praxis

Narbenintegration am Ohr

 

 

Eine junge Frau mit Wucherungen im Mittelohr. Erste Operation im Alter von 4 Jahren. Beginn der Narbenbehandlung im Alter von 25 Jahren. Zustand zu Beginn der Narbenintegration nach insgesamt 9 Operationen (Bild oben rechts) und Zustand der Narbe nach 3 Behandlungsterminen (Bild links).
Feedback: "Vor der Behandlung mochte ich aus Scham mein Ohr nicht zeigen. Das Körpergefühlt und auch die Psyche haben sich durch die Behandlung nachhaltig positiv verändert. Eine Narbe strahlt auf das ganze umliegende Gewebe aus und beeinträchtigt den gesamten Bereich drumherum. Vor den Terminen bei Kerstin war z. B. meine Augenbraue auf der betroffenen Seite tiefer als auf der Anderen. Nach den Behandlungen bei Kerstin hat sich das komplett angeglichen. Ich empfehle aus voller Überzeugung, eine Narbenintegration von Kerstin durchführen zu lassen."

 

 

 

Narbenintegration an der Brust

 

 

 

 

Eine junge Frau mit gutartigem Tumor in der Brust (Unterbrustfalte) Schnittführung um den Warzenhof herum. Zustand nach operativer Entfernung des Tumors 6 Jahre zuvor. Die Sensorik/Empfindsamkeit wurde von ihr vor der Behandlung auf einer Skala von 1 bis 10 mit einer 3 bewertet. Es wurden zwei Behandlungen durchgeführt. Nach der zweiten Behandlung beschrieb sie eine deutliche Verbesserung der Empfindsamkeit mit einer 9 von 10.

 

 

 

 

 

 

Narbenintegration nach Hüftgelenksersatz

 

 

 

Eine Frau Mitte 50 mit Hüftgelenksersatz. Zustand zu Beginn der Behandlung sechs Moanate nach der OP. Nach drei Behandlungen gleichmäßigere Durchblutung und gesteigerte Sensibilität im betroffenen Gebiet nebst positivem Einfluß auf ein Ödem seitlich am Oberschenkel. Außerdem eine deutliche Reduktion der "Knötchen" auf der Narbe und funktionelle Integration/Einbindung der Narbe in das umliegende Gewebe, wodurch das Tastgefühl der Klientin positiv verändert wurde.

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